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`!Lessien`! [] ist ein Ortsteil der Gemeinde `F33f`_`[Ehra-Lessien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ehra-Lessien]`_`f. Nördlich des eigentlichen Dorfes liegt ein ehemaliger `F33f`_`[Truppenübungsplatz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Truppenübungsplatz]`_`f, dessen Kasernengelände seit 2015 mit einer Unterbrechung als `F33f`_`[Flüchtlingsunterkunft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flüchtlingsunterkunft_(Deutschland)]`_`f genutzt wird.

>>Contents

• `F0af`_`[Geographie`#geographie]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Infrastruktur`#infrastruktur]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Geographie

Lessien liegt rund zwei Kilometer westlich von Ehra in einer `F33f`_`[Geestlandschaft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geest]`_`f. Nördlich von Lessien liegt das Waldgebiet `F33f`_`[Malloh`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Malloh]`_`f. Zum Ort gehören das Kasernengelände im Norden, das „Zollhaus“, das früher ein Forsthaus war, und die „Zollhaussiedlung“ an der Straße nach `F33f`_`[Grußendorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grußendorf_(Sassenburg)]`_`f.

>>Geschichte

In der Gemarkung wurden Werkzeuge aus der `F33f`_`[Jungsteinzeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jungsteinzeit]`_`f gefunden. Der Ortsname lässt auf eine `F33f`_`[wendische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wenden]`_`f Gründung schließen, entweder vom `F33f`_`[Altslawischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Altslawisch]`_`f `*lêsû`* für Wald oder von `*lazú`* für Hag, Rodung.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Das Dorf lag in einem großen `F33f`_`[Heidegebiet`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heide_(Landschaft)]`_`f, das heute aufgeforstet ist.

Lessien wurde im Jahr 1570 erstmals urkundlich erwähnt.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f] Gelegentlich wurde der Ort `*Laßin`* genannt. Er gehörte zu einer `F33f`_`[brandenburgischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mark_Brandenburg]`_`f `F33f`_`[Exklave`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Exklave]`_`f im Bereich des `F33f`_`[Fürstentums Lüneburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fürstentum_Lüneburg]`_`f und kam erst 1692 durch den `F33f`_`[Vertrag von Wallstawe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vertrag_von_Wallstawe]`_`f zu Lüneburg. Dadurch verlor das bei Lessien gelegene `F33f`_`[Zollhaus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zollhaussiedlung_(Barwedel)]`_`f seine Funktion und wurde fortan als Forsthaus genutzt.

Durch zahlreiche Neubauten im Norden und Süden entwickelte sich Lessien zu einem `F33f`_`[Reihendorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reihendorf]`_`f. Die Gemeinde Lessien wurde 1929 mit der Gemeinde Ehra zur Gemeinde Ehra-Lessien vereinigt, die somit die flächengrößte Gemeinde des damaligen `F33f`_`[Kreises Isenhagen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kreis_Isenhagen]`_`f war. 1936 wurde ein Friedhof angelegt und die Lessiener Schule geschlossen. Die Schüler gingen fortan in Ehra zur Schule. Im selben Jahr wurde mit der Anlage eines `F33f`_`[Truppenübungsplatzes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Truppenübungsplatz]`_`f nördlich von Lessien begonnen, der 1938 eröffnet wurde. Er diente anfangs Piloten als Bombenabwurfplatz und im `F33f`_`[Zweiten Weltkrieg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zweiter_Weltkrieg]`_`f auch für Sprengversuche. Das Institut für baulichen Luftschutz der `F33f`_`[Technischen Hochschule Braunschweig`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Technische_Universität_Braunschweig]`_`f unter der Leitung von `F33f`_`[Theodor Kristen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Theodor_Kristen]`_`f ließ dort Versuche zur Verbesserung von `F33f`_`[Bunkern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bunker]`_`f durchführen.`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f] Am 20. Februar 1944 stürzte ein britischer Bomber des Typs `F33f`_`[Avro Lancaster`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Avro_Lancaster]`_`f in Lessien ab; fünf Insassen starben.`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f] 1939 lebten 615 Einwohner in Lessien; nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Einwohner stark an. In den frühen Nachkriegsjahren wurden Baracken des Truppenübungsplatzes von Flüchtlingen bewohnt, bevor 1956 die `F33f`_`[Bundeswehr`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundeswehr]`_`f den Platz übernahm. 1984 war die Einwohnerzahl auf 402 gefallen. 1984 gab es dort zwei landwirtschaftliche Betriebe.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f] 2013 wurde der 1650 Hektar große Truppenübungsplatz geschlossen.

Die Gemeinde Ehra-Lessien trat am 1. Juli 1970 der `F33f`_`[Samtgemeinde Brome`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Samtgemeinde_Brome]`_`f bei. Seit dem 15. März 1974 ist Ehra-Lessien Teil der neugegründeten Samtgemeinde Brome.

>>Infrastruktur

2015 wurden die ehemaligen Kasernen als `F33f`_`[Flüchtlingsunterkunft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flüchtlingsunterkunft_(Deutschland)]`_`f eingerichtet. Zugleich wurde bekannt, dass 1100 Hektar des Platzes künftig unter Naturschutz gestellt werden sollen.`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f] Im September 2015 wurde die Flüchtlingsunterkunft im Zuge der `F33f`_`[Flüchtlingskrise in Europa`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flüchtlingskrise_in_Europa_2015]`_`f in ein Notaufnahmelager für rund 800 Menschen umgewandelt. Nach einer Schließung wurde die Unterkunft erneut für Asylbewerber genutzt.

Lessien gehört zum evangelisch-lutherischen Pfarramt Brome II des Pfarrverbundes Brome-Tülau/Ehra.

Lessien liegt an der `F33f`_`[Landesstraße`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landesstraße]`_`f 289 zwischen Ehra und Grußendorf. Die geplante `F33f`_`[A 39`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesautobahn_39]`_`f (`F33f`_`[Wolfsburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wolfsburg]`_`f–`F33f`_`[Lüneburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lüneburg]`_`f) soll zwischen Lessien und Ehra verlaufen und dort eine `F33f`_`[Autobahnanschlussstelle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Autobahnanschlussstelle]`_`f haben. Lessien wird von Bussen der `F33f`_`[ZGB`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zweckverband_Großraum_Braunschweig]`_`f-Linie 164 (`F33f`_`[Brome`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Brome]`_`f–`F33f`_`[Gifhorn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gifhorn]`_`f) etwa im Zweistundentakt angefahren. Außerdem verkehren die ZGB-Linien 162 und 166 von und nach Lessien, meist im Schüler- oder Wochenendverkehr.

>>Literatur

• Johann Dietrich Bödeker: `*Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.`* Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 381–416.
• Winfried Rolke: `*444 Jahre Lessien – Geschichten und Erinnerungen, 1570–2014.`* Ehra-Lessien 2014.

>>Weblinks

• Offizielle Website der Gemeinde Ehra-Lessien

>>Einzelnachweise

`:cite-note-einwo2020-1`!1.`! `*Bevölkerungsfortschreibung 01.07.20 - 31.12.20 für die Samtgemeinde Brome.`* (PDF; 44 KB) Samtgemeinde Brome, abgerufen am 29. August 2024.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Johann Dietrich Bödeker: `*Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.`* Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 382.
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f Website der Gemeinde Ehra-Lessien, abgerufen am 12. September 2011
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f Andreas Eberhard: `*Bunkerbau und Zwangsarbeit - TU gräbt NS-Erbe aus.`* In: `*`F33f`_`[Braunschweiger Zeitung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Braunschweiger_Zeitung]`_`f`*. Ausgabe vom 29. August 2022.
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f `*Flugzeugabsturz mit fünf Toten in Lessien.`* (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 25. Februar 2014 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ehra-lessien.de in: `F33f`_`[Wolfsburger Allgemeine Zeitung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wolfsburger_Allgemeine_Zeitung]`_`f vom 20. Februar 2014, abgerufen am 21. Februar 2014
`:cite-note-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f Johann Dietrich Bödeker: `*Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.`* Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 410.
`:cite-note-7`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-7]`_`f `*Ex-Bundeswehrflächen stehen künftig unter Naturschutz.`* `F33f`_`[Die Welt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Die_Welt]`_`f vom 18. Juni 2015, abgerufen am 19. Juni 2015

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